Therapie, Rehabilitation und Prävention

Wir arbeiten seit Jahren eng mit Chirurgen, Orthopäden, Onkologen, Geriatern, Gerontologen und Phlebologen zusammen. Desweiteren kontaktieren wir Ergotherpeuten, Pflegedienste und Sanitätshäuser für Sie. Damit gewährleisten wir eine auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene physiotherapeutische Behandlung.

Skoliosetherapie nach Schroth

Diese Therapie ist eine dreidimensionale Behandlungsmethode bei Rückgratverkrümmungen (Skoliose).

 

Sie beinhaltet u.a. das Kennenlernen und Verstehen des individuellen Krümmungsmusters der Wirbelsäule und das Erarbeiten eines Übungsprogrammes, bei welchem eine aktive Stabilisierung durch Muskelkräftigung erreicht werden soll.

 

Ihre Therapeutin:

Verena Heninger

ALLGEMEINE BEHANDLUNSFORMEN


Atemtherapie

Bei dieser therapeutischen Maßnahme werden Übungen zur Verbesserung der äußeren Atmung erlernt, wobei das Ziel die Erhaltung bzw. Wiedererlangung optimaler Ventilation ist.

Hausbesuche

Selbstverständlich kommen wir gerne zur Durchführung sämtlicher Behandlungen auch zu Ihnen nach Hause oder ins Heim.

Krankengymnastik

Hierbei werden unter Anleitung unserer Physiotherapeuten abgestimmte Übungen, wie Dehnung, Kräftigung und Mobilisation mit und ohne Einsatz von Kleingeräten (Theraband, Pezziball, Stab ...) durchgeführt, die mit Ihrer Mithilfe zu einer langfristigen Verbesserung oder Wiederherstellung des Bewegungsverhaltens führen.

 

Dabei orientieren wir uns an Ihren vorherrschenden Funktions-, Bewegungs- und Aktivitätseinschränkungen, die Folge eines Unfalls, einer Operation, eines angeborenen oder erworbenen Haltungsschaden ( z.B. Fehlhaltung am Arbeitsplatz ) sein können.

Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Die ärztlich angeordnete gerätegestützte Krankengymnastik beschreibt ein gezieltes körperliches Training zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen, vor allem im orthopädischen, neurologischen und postoperativen Bereich.

 

Im Vordergrund stehen hierbei – je nach Indikation – Kräftigung von Muskulatur und Stabilisation von Gelenken und Wirbelsäule. Diese Form der Therapie findet stets unter Beaufsichtigung eines/r Physiotherapeuten/in statt.

Krankengymnastik am Schlingentisch

Der Schlingentisch kann als Hilfsmittel zur entlastenden Behandlung ( Abnahme der Eigenschwere ) einzelner Extremitäten oder Gelenke in der Krankengymnastik dienen. Aber auch als Traktionsbehandlung schmerzhafter Funktionsstörungen, wie z.B. der Lendenwirbelsäule.

Krankengymnastik nach Bobath / auf neurophysiologischer Basis

Diese Behandlungsform richtet sich an Patienten mit Störungen des zentralen oder peripheren Nervensystems (z.B. Schlaganfall, Multiple Skleriose, Parkinson, Fußheberschwäche). Dabei werden während der Befundaufnahme und Behandlung durch Hemmung oder Anbahnung Einfluss auf die Funktion, Bewegung und den Spannungszustand der Muskulatur genommen.

Manuelle Lymphdrainage

Hierbei handelt es sich um eine Entstauungstherapie/Drainage bei welcher das Lymphgefäßsystem angeregt wird, die vermehrte Flüssigkeit aus dem Gewebe zu transportieren. Die Behandlung wird ähnlich wie bei einer Massage mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen durchgeführt. Je nach Krankheitsbild wird eine Teilbehandlung (Kopf, Rumpf/Arm oder Rumpf/Bein) oder Ganzkörperbehandlung in Betracht gezogen.

Massage (medizinisch und Wellness)

Diese Form der Behandlung beinhaltet verschiedene Massagetechniken, wie Klopfung, Schüttelung, Knetungen, Reibung, Walkung und Vibrationen, die je nach Bedarf zum Einsatz kommen.

 

Dabei wird vor allem die Spannung der Muskulatur herabgesetzt, die Durchblutung und somit der Stoffwechsel angeregt, wobei Stoffwechselendprodukte und Schlackestoffe aus dem Gewebe und den Muskeln befördert werden. Außerdem ist es eine schmerzlindernde Maßnahme, die hauptsächlich bei Verspannungen, aber auch bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zum Tragen kommt.

Manuelle Therapie (u.a. nach Cyriax)

Diese vom englischen Orthopäden E. Cyriax begründete Form der Manuellen Therapie dient zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates (Wirbelsäule und Extremitäten) und wird von Physiotherapeuten mit entsprechender Weiterbildung durchgeführt.

 

Hierbei stehen nicht nur spezifische Behandlungstechniken im Vordergrund, sondern auch eine eingehende Untersuchung bzw. Diagnostik. Diese dient sowohl dazu, die Ursache der Problematik zu erkennen (um eine zielgerichtete Behandlung durchführen zu können ), als auch schwerwiegende Pathologien auszuschließen.

SPEZIELLE BEHANDLUNGSFORMEN


Fußreflexzonentherapie

Bei dieser alternativen Behandlungsmaßnahme werden bestimmte Punkte an der Fußsohle, die dort Körperteile und Organe wiederspiegeln, durch entsprechenden Druck angeregt oder beruhigt. Damit ist diese Technik außerdem eine effektive indirekte Schmerztherapie, wenn die jeweilige Körperregion nicht direkt behandelt werden kann und sie dient gleichsam wohltuend und entspannend.

Kiefergelenksbehandlungen (CMD)

Die physiotherapeutische Behandlung des Kiefergelenks bezieht sich in erster Linie auf die Therapie einer cranio- bzw. temporomandibulären Dysfunktion (CMD/TMD).

 

Dies ist eine Fehlregulation der Muskel- oder Gelenkfunktion des Kiefergelenks, welche strukturelle, funktionelle und auch psychische Ursachen haben kann. Im Rahmen der manuellen Therapie erfolgt auch hier eine eingehende Anfangsuntersuchung um eine spezifische Behandlung zu ermöglichen.

Kinesiotape / myofasziales Taping

Optimal für Sport, Beruf und Alltag!

Dieses selbstklebende und elastische Baumwolltape wird auf der Haut angebracht und bewirkt je nach Anlagetechnik und Zielsetzung z.B. Anregung/Entspannung von Muskulatur, Stabilisation der Gelenke, Verbesserung von Haltung, Stoffwechsel und Lymphabfluss, Schmerzlinderung oder Regulation des myofaszialen Systems.

 

Im Vergleich zum klassischen Tape ist dieses Tape atmungsaktiv und lässt jederzeit ausreichend Beweglichkeit zu. Somit ist es eine optimale therapiebegleitende Behandlungsform und wird dementsprechend vor allem im Profisportbereich angewandt.

PHYSIKALISCHE BEHANDLUNGSFORMEN


Eisanwendung

Dient als schmerzlindernde und abschwellende Maßnahme und wird häufig bei entzündlichen Veränderungen des Gewebes, der Haut und oft nach operativen Eingriffen in Form von Eislollies oder Eispacks eingesetzt.

Elektrotherapie

Beinhaltet galvanische, nieder- und mittelfrequente Stromarten, die zur Schmerzlinderung zum Beispiel bei entzündlichen Veränderungen von Sehnen eingesetzt werden. Sowie der Stimulation von geschwächter bzw. gelähmter Muskulatur.

Fango, Rotlicht & Heiße Rolle

Dient als Vorbereitung einer Behandlung, das heißt die Durchblutung und der Stoffwechsel der Muskulatur werden angeregt und somit der Spannungsgrad herabgesetzt. Gleichzeitig wirkt diese Anwendung schmerzlindernd.